Die Vereinsgewässer

Der Fischereiverein bewirtschaftet seit nun mehr als 40 Jahren die verschiedensten Still u .-Fließgewässer im Gemeindebereich von Langerringen. Neben Baggersee und Birkensee als Stillgewässer können wir unseren Vereinsmitglieder eine abwechslungsreiche Fließstrecke, die Gennach mit dem Lüsslegraben anbieten. Weitere Gewässer, die allerdings für die Angelfischerei weniger geeignet sind, ist der Riedweilergraben, der bis vor wenigen Jahren als "Kinderstube" unserer Forellen genutzt wurde, sowie Strecken am Röthenbach und Statzelbach. Auch wenn diese Gewässer für die Angelfischerei eher "uninteressant" sind, so werden sie von uns gemäß der Hege und Pflegevorschriften liebevoll bewirtschaftet.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Gemeinde Langerringen für das Vertrauen in die Arbeit und das Engagement des Ortsfischereiverein und der daraus resultierenden, unkomplizierten Zusammenarbeit recht herzlich bedanken.

Bedanken wollen wir uns auch bei Herbert Schuh-Hofer für das freundliche zur Verfügung stellen der vorzüglichen Aufnahmen unserer Gewässer.

 

  • Baggersee Langerringen

     

    Der Baggersee Langerringen ist in der Trilogie zum Leitenmaier See und Mayr See das einzige zur Angelfischerei zugelassene Gewässer. Der See mit einer Fläche von ca. 22850 m² besteht seit ca. 50 Jahren und bietet ein abwechslungsreiches, wellenförmiges Grundprofil in Tiefenlagen von 7,8 m bis 3,5 m, flach auslaufend zum Ostspitz hin. Dort steht auch unverwechselbar unsere Fischerhütte Der Fischbestand besteht aus Grasfischen und Hechten mit einer Länge von deutlich über einem Meter, guten Zandern und Karpfen, Schleien, Forellen, Barschen, Aalen, Rotaugen und Rotfedern. Auch die Mähr, dass der eine oder andere Waller sein Unwesen treiben sollte, ist nicht ganz an den Haaren herbeigezogen. Zu finden ist der See westlich der Staatsstraße zwischen Langerringen und Lamerdingen am Abzweig zu den Einöden nach einem Kilometer. Anfahrt

  • Birkensee Gennach

     

    Der "Gennacher Birkensee" ist im Nordwesten von Gennach herrlich idyllisch umrahmt von namensgebenden Birken am Naturschutzgebiet "Gennacher Moos" gelegen. Auf ca. 16600 m² Gewässerfläche mit einer begehbaren Insel bietet der See Angelspass auf Großhechte, Karpfen , Zander, Forellen, Schleien, Barsche, Rotaugen und Rotfedern. Die Anfahrt ist nach der "Suezbrücke" rechts nach Norden abbiegend zwischen Gennach und Ettringen. Parkmöglichkeiten am See sind genügen vorhanden. Aber Achtung: Die Wiese südlich vom See ist zum Befahren, wenn auch nur zum Entladen und Parken absolut tabu. Zuwiderhandlungen werden mit sofortigem Kartenentzug bzw. für Jahreskarteninhaber mit einer Vereinsstrafe geahndet. Anfahrt

  • Die Gennach

     

    Die Gennach ist in unserem Bereich ein typisches Gewässer der Forellen/Äschenregion. Mit einer durchschnittlichen Breite von ca. 5 Metern und einer Gewässerlänge von 5,5 km incl. des Lüsslegrabens bietet das Fließgewässer alles, was sich ein ambitionierter Spinn oder Fliegenfischer von einem Gewässer wünscht. Es ist gut strukturiert zwischen langsamen dahinfließen und kerniger Strömung, kiesigen Bereichen, Krautunterständen, Abstürze und rauhe Rampen bis zu mannstiefen Gumpen. Unsere Hauptaufgabe ist es, durch nachhaltigen Besatz, insbesondere auch mit der Teilnahme an den Artenhilfsprogrammen der Verbände unseren Leitfisch, aktuell die Äsche, im Bestand zu erhalten. Natürlich gilt auch der Bachforelle unserer besonderen Beachtung. Um dieser Arbeit seitens der Angelfischerei entgegenzukommen, sind in diesem Gewässer ausschließlich Schonhaken als Einfachhaken erlaubt. Wir sind mit diesem Gewässer der Gennach/Hühnerbach Genossenschaft angeschlossen. Dies bedeutet für uns, dass selbstverständlich nur Fischbesatz von der Genossenschaft gewählten Fischzucht Graf aus Egg an der Günz in Frage kommt. Intern ist das Gewässer in zwei Lose aufgeteilt, Gennach I und Lüsslegraben von der Flurgrenze OAL in Höhe "Feldhus" sowie die Gennach II von der Mühle bis zur Flurgrenze Hiltenfingen.

    Tageskarten werden grundsätzlich keine ausgegeben!

  • Riedweilergraben

     

    Der Riedweilergraben und das "Mößle" waren ursprünglich als "Kinderstube" der Forellen vom Verein angedacht und wurden mal mehr oder weniger erfolgreich bewirtschaftet. Dieses Vorhaben wurde seitens den Behörden letztendlich nicht mehr geduldet. Die entsprechenden Umbauten mussten Rückgebaut werden. Seit wenigen Jahren wurde der Mündungsbereich von der Gemeinde unter Mithilfe der inzwischen eingewanderten Biber zum Biotop umgewandelt.

  • Röthenbach

     

    Der Röthenbach ist in unserer Pacht vom Einlauf des südlichen Burghofweihers bis zur Flurgrenze Kitzighofen. Er wird gemäß der Pflege u.-Hegevorschriften von uns bewirtschaftet und steht für die Angelfischerei nicht zur Verfügung.

  • Statzelbach

     

    Der Statzelbach fließt am westlichen Ortsrand von Schwabaich vorbei. Er wird vom Verein gemäß Hege u.- Pflegevorschriften bewirtschaftet.

  • Vereinseigene Teichanlage

    Vereinseigene Teichanlage

     

    Die Teichanlage ist seit 1988 im Besitz des Fischereiverein Langerringen und wurde seitdem kontinuierlich den sich geänderten Rahmenbedingungen angepasst. Der Zulauf erfolgt durch ein Leitungssystem mit sauberem und sauerstoffreichem Gennachwasser, das uns mehrere Optionen in der Zucht und bei der Hälterung von verschiedenen Fischarten ermöglicht. Auch hier beziehen wir unsere Besatzfische, wenn nötig, ausschließlich und mit gleichbleibend qualitativ hochwertigen Fischen von der Fischzucht Graf und der Teichwirtschaft Greim aus Zellsee. siehe Link Unsere Teichfische werden fast ausschließlich für die Besatze unserer Angelgewässer herangezogen. Seit gut einem Jahr werden hier zu festgesetzten Terminen Forellen vermarktet. Unser Verein verfügt über eine Betriebsnummer und ist bezüglich der Wasserentnahme und dem Betrieb der Anlage nach Tiergesundheitsgesetz TierGesG beim zuständigen Veterinäramt gemeldet. Wir unterliegen deswegen mit unserer Teichwirtschaft einer regelmäßigen Kontrolle durch den Tiergesundheitsdienst in Grub.

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